ainmal
nur das alphabet gebrauchen
oder
wie
beschafft man wörter, deren beschaffenheit nicht bekannt ist?
Eine Veranstaltung zum "Tag der Literatur"
Und so sah das am 10. Mai 2009 im Hof des Büsing-Palais aus:
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Viele Schüler aus unterschiedlichen Schulen legten
gemeinsam Hand an die Holzbuchstaben.
Wir freuten uns besonders, dass Franz Mon gekommen war und den ganzen Nachmittag blieb um den Schülern tolle Anregungen für ihr Schaffen zu geben. |
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Erste Aufgabe: ein Anagramm aus DUICH stellen. Hierzu sehen Sie folgenden kleinen Film... VIDEO: DUICH
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Motive für eine ICH/DU-Postkarte wurden gesucht |
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Literatur ... öffnet Türen, |
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wächst in die Höhe |
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und wird zum Turm |
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Aufgabe: aus einem Alphabetsatz einen Turm bauen! |
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alle packen mit an |
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Aufgabe:
Einen Satz rund um den Brunnen stellen! "Die zweite Reihe besteht aus Schülern" Franz Mon
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| Sehen Sie zu dieser Aufgabe folgendes Video: | |
Video "roundabout" |
Das Dokumentationsvideo "Wortgarten" können Sie bei uns anfordern. |
| Presse zum Tag der Literatur am 1. 5. 2009 |
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Offenbach Post, 12. 5. 2009 |
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oder
wie beschafft
man wörter, deren beschaffenheit nicht bekannt ist?
Dementsprechend setzen sich seine Gedichte oft aus räumlich angeordneten Buchstaben zusammen, die nicht immer auch zu ganzen Wörtern nebeneinandergestellt werden können. Die Texte erscheinen häufig extrem reduziert, was verstehbar wird, wenn man sich Mons Postulat vor Augen hält: es kommt nicht auf die menge der inhalte an sondern auf das verhältnis von zeichenaufwand und realisierbaren beziehungen.
Was aber meint Franz Mon mit dem abstrakten Ausdruck „zeichenaufwand“? Dies wird beim Eintreten in den Wortgarten kinderleicht erfahrbar und zunächst ganz konkret als der Energieaufwand verstanden, den es bereitet, eine schwere Holzskulptur zu finden und herbei zu tragen: "Wo fasse ich sie am besten an, und schaffe ich das allein, oder brauche ich vielleicht Hilfe? Ich könnte mir einen Splitter holen, oder der Buchstabe fällt mir auf den Fuß..."
Umgang mit Sprache birgt Risiken, wird gewichtig und als solches körperlich erfahrbar. Worte werden nicht mehr leichtfertig verwendet und wieder abgetan. Mit einem Male sind alle Sinne am Spiel beteiligt und der ganze Mensch textet.
Einladung als PDF-Datei
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"Tag der Literatur", 10.5.2009 _____________ |
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