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"Goethepreis" für Sir Ernst Gombrich, Verleihung in der Frankfurter Paulskirche im Aug. 1994 

Tusche und rote Aquarellfarbe auf Pergament, wurde später in eine Pergamentmappe eingebunden. Bei der Gestaltung dieser Urkunde ist der Kontrast zwischen geschriebener mittelalterlicher Bastarda und überzeichneter moderner Groteske maßgeblich. Bei kaum einem anderen Preisträger war die Verwendung einer betont historischen Type so sehr gerechtfertigt, wie bei Sir Ernst Gombrich. Da wir uns jedoch nicht mehr im Mittelalter befinden war es möglich, diese sehr fließende, geschwungene Schrift mit einer geradlinigen Type des 20. Jahrhunderts zu kombinieren, wodurch eine reizvoller und selten gesehener Kontrast geschaffen wurde.

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